Zum Inhalt springen
Edelweiss WebdesignDEENFR

Websites für Schreinereien, die Aufträge bringen

Eine Schreinerei verkauft über Arbeiten, die man sieht. Die Website muss sie zeigen und die Anfrage so aufnehmen, dass Sie offerieren können.

Leistungen · 4 Min. Lesezeit · Stand 30.10.2026 · von Luis Huwyler, Cavaler Media GmbH

Ihre Arbeiten sind der Inhalt

Bei kaum einer Branche entscheidet die Bildstrecke so stark. Wer eine Küche, einen Einbauschrank oder einen Innenausbau plant, will sehen, was Sie machen, und zwar in Ruhe und in guter Auflösung.

Wir bauen darum keine Galerie, die alles in einen Topf wirft, sondern Projekte: ein Projekt, mehrere Bilder, zwei bis drei Sätze dazu, was die Aufgabe war und was daran besonders war. Das ist der Unterschied zwischen «schöne Bilder» und «der kann, was ich brauche».

Nach Arbeit sortieren, nicht nach Raum

Kundschaft sucht nach dem, was sie braucht: Küche, Schrank, Türen, Parkett, Möbel nach Mass, Ladenbau, Restauration. Wir ordnen die Arbeiten nach diesen Begriffen, weil danach gesucht wird, und nicht nach «Projekte 2024».

Wer zusätzlich für Architekten oder Generalunternehmer arbeitet, braucht einen eigenen Bereich: Diese Kundschaft sucht nach Kapazität, Terminen und Zusammenarbeit, nicht nach Küchenbildern.

Material und Herkunft erklären

Holzart, Oberfläche, Beschläge, Herkunft: Was für Sie Alltag ist, ist für Kundschaft der Unterschied zwischen einer Offerte und einem Nein. Eine Seite, die erklärt, welche Materialien Sie verarbeiten und warum, beantwortet Fragen, die sonst im Gespräch Zeit kosten, und sie wird gesucht.

Wenn Sie Schweizer Holz verarbeiten oder mit lokalen Lieferanten arbeiten, gehört das dazu, aber konkret, mit Namen und Region statt mit «regional».

Die Anfrage braucht mehr als drei Felder

Eine Schreinerei kann ohne Angaben nicht offerieren. Wir bauen das Formular so, dass es aufnimmt, was Sie wirklich brauchen: Art der Arbeit, ungefähre Masse oder Raumgrösse, Material- oder Stilwunsch, Zeitrahmen, Budgetrahmen, Fotos der Situation als Anhang.

Das wirkt länger, bringt aber ernsthafte Anfragen statt «Was kostet ein Schrank?». Worauf es ankommt, steht im Beitrag Kontaktformular optimieren.

Bilder, die bestehen

Handyfotos von der Montage sind brauchbar, aber eine fertige Küche verdient ein ordentliches Bild. Wir klären im Angebot, was an Fotos enthalten ist, und sagen Ihnen, welche Aufnahmen Sie selbst machen können. Worauf es ankommt, steht im Beitrag Fotos für die Firmenwebsite.

Dazu die Rechtefrage: Bilder aus Privatwohnungen brauchen das Einverständnis der Kundschaft. Wir legen das im Projekt fest, nicht hinterher.

Lange Entscheidungen brauchen Wiederkehr

Eine Küche wird über Monate entschieden. Wer heute Ihre Seite sieht, fragt vielleicht im März an. Darum zählt, dass man Sie wiederfindet: ein Name, der hängen bleibt, ein Google-Profil, das stimmt, und Inhalte, die beim zweiten Besuch noch etwas Neues zeigen.

Einzugsgebiet nennen

Schreinerarbeiten haben einen Anfahrtsradius. Nennen Sie die Gemeinden, in denen Sie montieren, und wie weit Sie sonst fahren. Das filtert Anfragen, die Sie ohnehin ablehnen. Die Grundlagen stehen im Beitrag Lokale SEO in der Deutschschweiz.

Was die Seite abdeckt

Die inhaltliche Grundlage steht im Beitrag Website für Schreinerei. Gebaut wird daraus: Startseite mit Arbeiten und Anfrage, Projektseiten nach Art der Arbeit, Material und Werkstatt, Team, Kontakt mit Einzugsgebiet, Rechtstexte.

So läuft es ab

  1. Fragebogen mit Leistungen, Einzugsgebiet, Referenzen und Bildern.
  2. Kurzes Gespräch für die Lücken.
  3. Verbindliches Angebot nach Umfang, Mehrwertsteuer ausgewiesen.
  4. Erster Entwurf an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden.

Werkstatt zeigen, nicht nur Ergebnisse

Fertige Küchen sehen auf allen Seiten ähnlich aus. Was Sie unterscheidet, ist die Werkstatt: Maschinen, Lager, Arbeitsschritte, die Leute. Zwei bis drei Bilder davon und drei Sätze zum Vorgehen wirken stärker als ein weiteres Katalogbild, weil sie zeigen, dass hier wirklich gebaut wird.

Für Betriebe mit Lehrlingen lohnt sich ein kurzer Abschnitt dazu. Das liest Kundschaft gern, und es hilft gleichzeitig bei der Suche nach Nachwuchs.

Zusammenarbeit mit Architekten

Wer für Architekturbüros und Generalunternehmer arbeitet, bedient eine völlig andere Kundschaft als Private. Dort zählen Kapazität, Termintreue, Ausführungsqualität und die Frage, ob Sie Pläne lesen und mitdenken.

Dafür lohnt sich ein eigener Bereich mit Referenzobjekten, Angaben zur Werkstattgrösse und einer direkten Ansprechperson. Private Küchenbilder helfen dort nicht weiter.

Angebot für Ihre Website

Edelweiss Webdesign baut Websites für Schreinereien in der Deutschschweiz. Die Texte entstehen aus Ihrem Fragebogen, nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein verbindliches Angebot. Den ersten Entwurf bekommen Sie an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden sind dabei. Sie können ein Angebot anfragen.

Weitere Beiträge finden Sie in der Ratgeber-Übersicht.

Häufige Fragen

Wie viele Projekte sollen wir zeigen?

Lieber acht gute als dreissig durchschnittliche. Entscheidend ist, dass jede Art von Arbeit, die Sie anbieten, mit mindestens einem Projekt belegt ist.

Können wir Projekte selbst nachtragen?

Ja, dafür bauen wir es so, dass ein neues Projekt aus Bildern und drei Sätzen besteht. Wenn Sie das lieber abgeben, übernehmen wir es im Rahmen der Pflege.

Brauchen wir Preise auf der Seite?

Bei Mass­arbeiten selten. Was hilft, ist ein Rahmen, etwa ab welcher Grössenordnung ein Projekt bei Ihnen beginnt. Das spart beiden Seiten Gespräche, die zu nichts führen.

Arbeiten Sie auch für Schreinereien ausserhalb Ihrer Region?

Ja, in der ganzen Deutschschweiz. Für Projektfotos kommen wir vorbei; was an Besuchen enthalten ist, steht im Angebot.