Websites für Garagen und Autowerkstätten
Bei einer Garage entscheidet selten das Design, sondern ob jemand in dreissig Sekunden sieht, ob Sie seine Marke machen und wann ein Termin frei ist.
Die vier Fragen, die jeder Besucher hat
- Machen Sie meine Marke? Wer eine freie Garage sucht, prüft das zuerst.
- Was kostet der Service ungefähr? Eine Grössenordnung genügt und senkt die Hemmschwelle.
- Wann habe ich einen Termin? Nicht «rufen Sie an», sondern eine Anfrage, die auch abends geht.
- Was passiert mit meiner Zeit? Ersatzwagen, Hol- und Bringdienst, Wartebereich.
Wir bauen die Startseite so, dass diese vier Antworten ohne Scrollen sichtbar sind.
Marken und Leistungen trennen
Viele Garagenseiten zeigen eine Wand aus Markenlogos und sagen trotzdem nicht, was gemacht wird. Nützlich ist die Trennung: Welche Marken Sie warten, und welche Arbeiten Sie anbieten, also Service, MFK-Vorbereitung, Reifen, Klima, Karosserie, Elektrik, Hybrid und Elektroantriebe.
Bei Logos gilt: Fremde Markenlogos dürfen Sie nur zeigen, wenn Sie dazu berechtigt sind. Wir klären das vor dem Einbau, statt es nachher entfernen zu müssen. Hintergrund im Beitrag Bildrechte auf der Website.
Terminanfrage statt Telefon
Die meisten Anfragen entstehen abends, wenn Ihre Werkstatt zu ist. Ein Formular, das Marke, Modell, Kilometerstand, Anliegen und Wunschtermin aufnimmt, bringt Ihnen am Morgen eine Liste statt zehn Rückrufe.
Wichtig ist, dass es kurz bleibt: Fünf Felder werden ausgefüllt, zwölf nicht. Worauf es ankommt, steht im Beitrag Kontaktformular optimieren.
Reifeneinlagerung und wiederkehrende Leistungen
Reifenwechsel und Einlagerung sind planbares Geschäft und ein guter Grund, dass Kundschaft zurückkommt. Auf der Website gehört dazu: was die Einlagerung kostet, wie viele Plätze Sie haben, ab wann Termine vergeben werden und wie man sich vormerken lässt.
Eine kurze Seite dazu bringt im Herbst und im Frühling messbar Anfragen, weil genau danach gesucht wird.
Occasionen: nur wenn sie gepflegt werden
Eine Occasionsliste auf der eigenen Seite lohnt sich, wenn sie aktuell ist. Veraltete Fahrzeuge kosten mehr Vertrauen, als die Liste bringt. Wenn Sie ohnehin auf einer Plattform inserieren, verlinken wir diese und bauen keine zweite Pflegeaufgabe.
Was die Seite abdeckt
Die inhaltliche Grundlage steht im Beitrag Website für Garage und Autowerkstatt. Gebaut wird daraus: Startseite mit Marken, Leistungen und Terminanfrage, Seite für Reifen und Einlagerung, Kontakt mit Öffnungszeiten und Anfahrt, Occasionen oder Verweis darauf, Rechtstexte.
So läuft es ab
- Fragebogen: Marken, Leistungen, Ersatzwagen, Reifen, Occasionen, Öffnungszeiten.
- Kurzes Gespräch für die Lücken, besonders zur Terminanfrage.
- Verbindliches Angebot nach Umfang, Mehrwertsteuer ausgewiesen.
- Erster Entwurf an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden.
Standort und Erreichbarkeit
Eine Garage lebt vom Einzugsgebiet. Nennen Sie die Gemeinden, aus denen Ihre Kundschaft kommt, nicht «Region». Dazu gehören Öffnungszeiten, die stimmen, die Mittagspause, und was gilt, wenn jemand das Auto ausserhalb der Zeiten bringen oder holen will.
Für die lokale Suche ist das Google-Profil hier besonders wichtig, weil viele direkt über die Karte suchen. Die Schritte stehen im Beitrag Google-Unternehmensprofil einrichten.
Elektro und Hybrid sind eine eigene Suche
Wer ein Elektroauto fährt, sucht gezielt nach einer Werkstatt, die das macht, und findet selten viele. Wenn Sie Hochvolt-Ausbildung, Ladeinfrastruktur oder Batteriediagnose anbieten, gehört das auf eine eigene Seite und nicht in eine Aufzählung.
Dasselbe gilt für Spezialisierungen wie Oldtimer, Camper oder Nutzfahrzeuge: Je spezieller, desto gezielter wird danach gesucht, und desto weniger Konkurrenz steht daneben.
Was eine Garagenseite glaubwürdig macht
Drei Dinge wirken mehr als jede Gestaltung: Bilder aus der eigenen Werkstatt statt aus der Bilddatenbank, die Leute mit Namen, und eine klare Aussage dazu, was Sie nicht machen. Wer alles anbietet, wirkt beliebig; wer sagt, dass er keine Karosseriearbeiten macht, aber dafür einen Partner hat, wirkt verlässlich.
Dazu gehört die Geschichte des Betriebs, aber konkret: «seit 1987 am selben Standort, heute in zweiter Generation, sechs Mitarbeitende» sagt mehr als «traditionsreich».
Angebot für Ihre Website
Edelweiss Webdesign baut Websites für Garagen und Autowerkstätten in der Deutschschweiz. Die Texte entstehen aus Ihrem Fragebogen, nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein verbindliches Angebot. Den ersten Entwurf bekommen Sie an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden sind dabei. Sie können ein Angebot anfragen.
Weitere Beiträge finden Sie in der Ratgeber-Übersicht.
Häufige Fragen
Sollen wir Preise für den Service angeben?
Eine Grössenordnung hilft, eine Pauschale selten. «Kleiner Service ab einem bestimmten Rahmen, je nach Modell» nimmt die Hemmschwelle, ohne dass Sie sich festlegen.
Dürfen wir die Logos der Marken zeigen, die wir warten?
Nur mit Berechtigung. Freie Garagen dürfen in der Regel sagen, welche Marken sie warten, aber nicht mit deren Logos werben. Wir klären das vor dem Einbau.
Brauchen wir eine Online-Terminbuchung mit Kalender?
Meist genügt eine gute Anfrage. Ein Kalender lohnt sich erst, wenn Ihre Auslastung stabil planbar ist und jemand den Kalender pflegt.
Können wir Occasionen selbst einpflegen?
Ja, wenn Sie es wollen. Wir raten aber dazu, nur zu zeigen, was auch gepflegt wird, und sonst auf die Plattform zu verlinken.
Arbeiten Sie auch für Garagen ausserhalb Ihrer Region?
Ja, in der ganzen Deutschschweiz. Für die Bilder aus der Werkstatt kommen wir vorbei; was an Besuchen enthalten ist, steht im Angebot.
Übernehmen Sie auch die Pflege?
Auf Wunsch ja. Öffnungszeiten, Aktionen und Reifentermine sind so gebaut, dass Sie sie selbst ändern können.