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Webdesign für Betriebe im Thurgau

Im Thurgau liegen Landwirtschaft, Industrie und Grenzverkehr nebeneinander. Welche davon Ihre Kundschaft ist, verändert die Website stärker als die Gestaltung.

Regionen · 4 Min. Lesezeit · Stand 17.10.2026

Drei Thurgaue in einem Kanton

Am Bodensee, von Kreuzlingen über Romanshorn bis Arbon, ist die Nähe zu Deutschland Alltag. Kundschaft, Mitarbeitende und Lieferanten kommen von beiden Seiten der Grenze, dazu kommen im Sommer Gäste.

Im Mittelthurgau um Weinfelden, Amriswil und Sulgen prägen Gewerbe, Obst- und Landwirtschaft sowie verarbeitende Betriebe das Bild. Die Kundschaft ist oft regional und kennt sich.

Um Frauenfeld liegt der Verwaltungssitz mit Dienstleistern und einem Einzugsgebiet, das bis nach Winterthur reicht.

Wer das nicht trennt, baut eine Website, die überall ein bisschen passt.

Was die Grenze für Ihre Website bedeutet

Sobald deutsche Kundschaft dazugehört, ändern sich konkrete Dinge:

  • Telefonnummer im internationalen Format. Wer aus Konstanz anruft, braucht die Nummer mit Landesvorwahl.
  • Lieferung und Zoll. Wenn Sie über die Grenze liefern oder montieren, gehört das als eigene Angabe auf die Seite und nicht in eine Fussnote.
  • Währung. Nur wenn Sie wirklich in Euro fakturieren, gehört das auf die Seite. Sonst entstehen Erwartungen, die Sie nachher zurücknehmen müssen.
  • Öffnungszeiten an Feiertagen. Deutsche und Schweizer Feiertage decken sich nicht. Eine Seite, die das zeigt, spart Anrufe.

Sagen Sie uns gleich zu Beginn, ob Kundschaft über die Grenze dazugehört. Dieser eine Satz verändert Umfang, Aufwand und Pflege.

Saison ist hier ein Pflegethema

Obstbau, Gastronomie am See und Tourismus arbeiten mit Saison. Entscheidend ist dann nicht, wie die Website aussieht, sondern wie schnell sich Angebote, Öffnungszeiten und Hinweise ändern lassen, ohne jedes Mal anzurufen.

Wir klären das vor dem Bau: Welche Inhalte ändern Sie selbst, was machen wir, und wie lange dauert es. Diese drei Antworten sagen über die nächsten Jahre mehr aus als jeder Entwurf. Was zur laufenden Pflege gehört, steht im Beitrag Website-Pflege.

Was Thurgauer Betriebe von ihrer Website erwarten

Nüchternheit. Was Sie tun, für wen, wo, und wie man Sie erreicht. Werbesprache fällt hier schnell auf und wirkt gegen Sie. Was wirkt, sind konkrete Angaben, Bilder aus dem Betrieb und eine Ansprechperson mit Namen.

Dazu gehört auch, Tradition konkret zu machen. «Seit 1958 in Familienbesitz, heute in dritter Generation, 14 Mitarbeitende» sagt etwas. «Traditionsreiches Unternehmen» sagt nichts und steht so auf tausend Seiten. Welche Beweise auf einer Website tragen, steht im Beitrag Vertrauen auf der Website.

So gehen wir vor

  1. Fragebogen: Vorhaben, Zeitrahmen, Budgetrahmen, wer entscheidet, was Ihnen am wichtigsten ist, Texte und Bilder.
  2. Kurzes Gespräch: die Lücken, besonders Grenzkundschaft, Sprachen und Saison.
  3. Verbindliches Angebot nach Umfang, mit ausgewiesener Mehrwertsteuer.
  4. Erster Entwurf an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, danach zwei Korrekturrunden.

Einzugsgebiet nennen, nicht umschreiben

«Region Bodensee» liest niemand als «bei mir in Sulgen». Nennen Sie die Orte, aus denen Ihre Anfragen wirklich kommen, und schreiben Sie dazu, wie weit Sie sonst fahren. Das ist ehrlicher als eine Liste mit vierzig Gemeinden und wirkt auch so. Die Grundlagen dazu stehen im Beitrag Lokale SEO in der Deutschschweiz.

Der Bodensee ist nicht für jeden ein Argument

Für Gastronomie, Hotellerie und alles mit Gästen ist die Lage am See ein echtes Verkaufsargument und gehört nach vorne. Für einen Metallbauer in Sirnach ist sie bedeutungslos, und ein Seebild auf der Startseite kostet dort nur Ladezeit und Aufmerksamkeit.

Das klingt selbstverständlich, ist aber der häufigste Fehler bei regionalen Websites: Die Region wird bebildert, statt dass der Betrieb gezeigt wird. Wir fragen darum zuerst, was Ihre Kundschaft überzeugt, und bebildern dann das, nicht den Kanton. Worauf es bei Bildern ankommt, steht im Beitrag Fotos für die Firmenwebsite.

Wenn Sie Mitarbeitende aus Deutschland suchen

Im Grenzgebiet ist die Website oft weniger Verkaufs- als Rekrutierungsmittel. Wer Fachkräfte aus dem Bodenseeraum anspricht, wird vorher geprüft. Dann gehören dazu: Arbeitsort und Arbeitszeiten, eine Ansprechperson mit Namen, Angaben zu Bewilligung und Arbeitsbeginn, und ein Bewerbungsweg, der auf dem Handy funktioniert.

Angebot für Ihre Website

Edelweiss Webdesign baut Websites für Betriebe im Thurgau. Wir sitzen in Küssnacht am Rigi und arbeiten für Betriebe in der ganzen Deutschschweiz. Die Texte entstehen aus Ihrem Fragebogen, nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein verbindliches Angebot. Den ersten Entwurf bekommen Sie an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden sind dabei. Sie können ein Angebot anfragen.

Weitere Beiträge finden Sie in der Ratgeber-Übersicht.

Häufige Fragen

Brauchen wir die Website auch auf Englisch?

Für die meisten Thurgauer Betriebe nicht. Deutsche Kundschaft liest Deutsch. Englisch lohnt sich, wenn Sie international liefern oder Fachkräfte von weiter weg suchen.

Wie gehen wir mit deutschen Feiertagen um?

Am einfachsten mit einer Seite, auf der die Öffnungszeiten als Liste stehen und abweichende Tage darüber als kurzer Hinweis. Dieser Hinweis ist der Inhalt, den Sie selbst ändern können sollten.

Wir liefern auch nach Deutschland. Reicht ein Satz dazu?

Ein Satz reicht für den ersten Eindruck, aber nicht für die Anfrage. Nennen Sie, in welchem Umkreis Sie liefern, was mit dem Zoll passiert und wer die Abwicklung macht. Sonst beantworten Sie dieselben Fragen am Telefon.