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Websites für Elektrobetriebe, die Aufträge bringen

Ein Elektrobetrieb hat drei Geschäfte in einem: Notfall, Installation und Zukunftsthemen wie Photovoltaik. Die Website muss alle drei sauber trennen.

Leistungen · 4 Min. Lesezeit · Stand 30.10.2026 · von Luis Huwyler, Cavaler Media GmbH

Drei Geschäfte, drei Wege auf der Seite

Der Notfall sucht auf dem Handy und braucht eine Nummer, die Pikettzeiten und die Information, ob Sie seine Gemeinde bedienen. Nichts anderes.

Die geplante Installation vergleicht in Ruhe: Umbau, Neubau, Sanierung. Hier zählen Leistungen, Referenzen und die Frage, wie eine Offerte zustande kommt.

Photovoltaik, Speicher und Ladestationen sind ein eigenes Geschäft mit eigener Suche, eigener Entscheidungsdauer und eigenen Fragen zu Förderung und Abrechnung.

Wir bauen die Startseite so, dass alle drei in den ersten Sekunden ihren Einstieg finden, statt sie in eine Leistungsliste zu werfen.

Pikett gehört nach oben

Wenn Sie Pikettdienst anbieten, ist das der wertvollste Inhalt Ihrer Seite: Nummer zum Antippen, Zeiten, Einzugsgebiet, und was ausserhalb gilt. Wenn Sie keinen anbieten, schreiben Sie das ebenfalls hin; das spart Anrufe um 23 Uhr und Enttäuschung.

Photovoltaik braucht eine eigene Seite

Wer eine Anlage plant, sucht monatelang und liest viel. Eine eigene Seite lohnt sich, weil dort ganz andere Fragen stehen: Dachprüfung, Ausrichtung, Eigenverbrauch, Speicher, Anmeldung beim Netzbetreiber, Förderbeiträge, Ablauf und Dauer.

Zu Förderbeiträgen gilt: nur nennen, was aktuell und überprüfbar ist, und auf die offizielle Quelle verweisen statt eine Zahl hinzuschreiben, die in einem halben Jahr falsch ist.

Ladestationen sind der kürzeste Weg zu neuen Kunden

«Ladestation installieren» plus Ortsname ist eine Suche mit klarer Kaufabsicht und oft wenig Konkurrenz in der Gemeinde. Eine Seite, die erklärt, was bei Einfamilienhaus, Stockwerkeigentum und Firmenparkplatz unterschiedlich ist, bringt Anfragen von Leuten, die schon entschieden haben.

Die Anfrage filtert, was Sie machen

Ein Elektrobetrieb bekommt viele Anfragen, die nicht passen. Das Formular darf das filtern: Art der Arbeit, Gebäudeart, Ort, Dringlichkeit, Zeitrahmen, Fotos der Situation. Damit sehen Sie beim Lesen, ob eine Besichtigung nötig ist.

Sicherheitsnachweis und Abnahmen erklären

Was für Sie selbstverständlich ist, ist für Bauherrschaften unklar: Wer macht den Sicherheitsnachweis, wer meldet beim Netzbetreiber, was kostet die Kontrolle, wie lange dauert es. Eine kurze Seite dazu positioniert Sie als jemanden, der den Ablauf im Griff hat.

Einzugsgebiet und Erreichbarkeit

Nennen Sie die Gemeinden, in denen Sie arbeiten, und die Zeiten, zu denen jemand ans Telefon geht. Für die lokale Suche ist das Google-Profil zentral, weil viele direkt über die Karte suchen. Die Schritte stehen im Beitrag Google-Unternehmensprofil einrichten.

Was die Seite abdeckt

Die inhaltliche Grundlage steht im Beitrag Website für Elektriker. Gebaut wird daraus: Startseite mit den drei Einstiegen, Seiten für Photovoltaik und Ladestationen, Installation und Sanierung, Pikett, Kontakt mit Einzugsgebiet, Rechtstexte.

So läuft es ab

  1. Fragebogen mit Leistungen, Einzugsgebiet, Referenzen und Bildern.
  2. Kurzes Gespräch für die Lücken.
  3. Verbindliches Angebot nach Umfang, Mehrwertsteuer ausgewiesen.
  4. Erster Entwurf an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden.

Smart Home ehrlich einordnen

Smart Home verkauft sich auf Websites oft als Zukunftsversprechen und enttäuscht dann im Alltag. Nützlicher ist die nüchterne Variante: Welche Systeme Sie installieren, was damit wirklich geht, was es im Unterhalt bedeutet, und wovon Sie abraten.

Das zieht genau die Kundschaft an, die nicht nach dem billigsten Angebot sucht, sondern nach jemandem, der die Anlage in fünf Jahren noch betreut.

Service und Kontrollen als wiederkehrendes Geschäft

Periodische Kontrollen, Blitzschutz, Notlicht, Prüfungen in Gewerbebetrieben: Das ist planbares Geschäft, und es wird gesucht, wenn ein Schreiben vom Netzbetreiber im Briefkasten liegt.

Eine Seite, die erklärt, was eine periodische Kontrolle ist, wer sie machen darf, wie lange sie dauert und was danach passiert, holt genau diese Leute ab. Sie kommen mit einem Termin im Kopf und nicht mit einer Preisfrage.

Nachwuchs und Fachkräfte

Elektrobetriebe suchen fast alle Leute. Eine kurze Stellenseite mit echten offenen Stellen, Arbeitsort, Arbeitszeiten, Ansprechperson und einem Bewerbungsweg, der auf dem Handy funktioniert, wirkt mehr als ein Inserat. Lehrstellen gehören dazu, mit dem Hinweis, ab wann die nächste frei wird.

Angebot für Ihre Website

Edelweiss Webdesign baut Websites für Elektrobetriebe in der Deutschschweiz. Die Texte entstehen aus Ihrem Fragebogen, nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein verbindliches Angebot. Den ersten Entwurf bekommen Sie an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden sind dabei. Sie können ein Angebot anfragen.

Weitere Beiträge finden Sie in der Ratgeber-Übersicht.

Häufige Fragen

Sollen wir Preise für Photovoltaik nennen?

Keine Pauschale, aber einen Rahmen und die Angabe, wovon er abhängt: Dachfläche, Ausrichtung, Speicher, Aufwand für die Montage. Das filtert Anfragen, ohne dass Sie sich festlegen.

Wir machen kein Pikett. Schadet das?

Nein, solange es dasteht. Schlimmer ist die Seite, die den Eindruck erweckt und dann niemanden erreichbar hat.

Lohnt sich eine Seite je Gemeinde?

Nur, wenn Sie dort wirklich etwas anderes anbieten. Nennen Sie stattdessen die Gemeinden auf der Kontaktseite und im Google-Profil.

Können wir Referenzen von Firmenkunden zeigen?

Nur mit deren Einverständnis. Ohne Namen geht es auch: «Ladeinfrastruktur für eine Überbauung mit 24 Parkplätzen im Kanton Schwyz» sagt genug.

Übernehmen Sie auch die Pflege der Seite?

Auf Wunsch ja. Pikettzeiten, Stellenangebote und kurze Hinweise sind so gebaut, dass Sie sie selbst ändern können; grössere Änderungen übernehmen wir.