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Die Website für Ihr Restaurant, damit Gäste auf dem Handy sofort finden, was sie suchen

Die Website eines Restaurants muss in wenigen Sekunden klären, ob offen ist, was auf der Karte steht und wie man einen Tisch bekommt. Alles Weitere folgt danach.

Branchen · 5 Min. Lesezeit · Stand 17.10.2026

Die vier Fragen, die jeder Gast stellt

Wer ein Restaurant sucht, steht meist schon unterwegs oder plant den Abend vom Sofa aus, das Handy in der Hand. Gesucht wird in dieser Situation nach vier Dingen: Haben Sie offen? Was gibt es zu essen? Wie bekomme ich einen Tisch? Wie komme ich hin?

Die Startseite sollte diese vier Antworten zeigen, ohne dass jemand scrollen oder suchen muss. Oben stehen die heutigen Öffnungszeiten, daneben ein Knopf zur Karte und die Telefonnummer als antippbarer Link. Die Adresse öffnet mit einem Tipp die Karten-App. Geschichte des Hauses, Team und Lieferanten haben ihren Platz, aber weiter unten oder auf einer eigenen Seite.

Wie stark Sie die Atmosphäre nach vorn stellen, hängt vom Betrieb ab. Ein Haus wie die Casa de Rosé in Frankfurt (casaderose.de) lebt vom Erlebnis, da gehört die Stimmung gleich auf die erste Bildschirmhöhe. Bei einem Wirtshaus mit Mittagsmenü liegt das Gewicht auf der Karte und auf dem Tagesangebot.

Die Speisekarte gehört als Text auf die Seite

Eine Karte, die als PDF verlinkt ist, zwingt Gäste am Handy zum Zoomen und seitlichen Wischen, und sie lädt langsam. Als Text lässt sich die Karte mit Überschriften gliedern, und Suchmaschinen sowie KI-Assistenten können einzelne Gerichte besser herauslesen als aus einer angehängten Datei. Wer in Ihrer Stadt nach Fondue oder nach einem vegetarischen Mittagessen sucht, soll Ihr Gericht auf Ihrer Seite finden.

Dazu kommt der Alltag: Ändert sich ein Gericht, passen Sie eine Zeile an. Ein PDF müssen Sie neu erstellen, hochladen und neu verlinken, und alte Fassungen können noch lange im Umlauf bleiben.

So gehen Sie vor:

  1. Gliedern Sie nach Gängen: Vorspeisen, Hauptgänge, Desserts, Getränke.
  2. Schreiben Sie bei jedem Gericht den Namen und eine Zeile dazu, was auf dem Teller liegt.
  3. Kennzeichnen Sie Vegetarisches oder Veganes nur, wenn die Küche dafür einsteht.
  4. Prüfen Sie, dass Gerichte und Preise mit der Karte im Lokal übereinstimmen.
  5. Zeigen Sie das Tagesmenü oder die Wochenkarte als eigenen Block auf der Startseite.
  6. Lassen Sie die Karte offen auf der Seite stehen und verstecken Sie sie nicht hinter Reitern, die erst nach einem Klick aufgehen.

Enthält Ihre Karte Angaben zu Allergenen, müssen sie online genauso stimmen wie im Lokal. Welche Informationen Sie im Betrieb geben müssen, klären Sie mit der kantonalen Lebensmittelkontrolle, allgemeine Informationen bietet das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung. Ein PDF zum Ausdrucken darf als Zugabe danebenliegen, die Karte selbst gehört als Text auf die Seite.

Reservation: Telefon, Formular oder Buchungstool

Für die Reservation gibt es drei Wege, die sich nicht ausschliessen.

Telefon. Die Nummer steht gross auf der Startseite und lässt sich antippen. Schreiben Sie dazu, zu welchen Zeiten jemand abnimmt, damit niemand mitten im Service ins Leere ruft.

Anfrageformular. Es fragt nur, was Sie zum Planen brauchen: Datum, Uhrzeit, Anzahl Personen, Name, Telefonnummer und ein Feld für Bemerkungen wie Kinderstuhl oder Allergien. Sagen Sie darüber klar, dass es eine Anfrage ist und die Bestätigung per Mail oder Telefon folgt. Und legen Sie fest, wer das Postfach liest, auch an Ruhetagen.

Buchungstool. Es zeigt freie Tische live und bestätigt von selbst. Das lohnt sich bei einem grösseren Haus mit vielen Reservationen. Dafür hängen Sie an einem Anbieter, zahlen laufende Gebühren und geben Gästedaten an Dritte weiter, was in die Datenschutzerklärung gehört. Eine Live-Buchung zählt zu den Funktionen, die den Umfang einer Website und damit die Offerte verändern.

Ein kleineres Restaurant mit überschaubarer Nachfrage kommt mit Telefon und Formular gut aus. Beginnen Sie einfach, ein Tool lässt sich später ergänzen.

Öffnungszeiten, Anfahrt und die Kleinigkeiten, die Anrufe sparen

Jede Frage, die die Website offen lässt, kommt als Anruf mitten in den Service. Diese Punkte fangen die häufigsten ab:

  • Öffnungszeiten für Mittag und Abend getrennt, mit Ruhetagen.
  • Betriebsferien mit Datum, nach den Ferien wieder entfernt.
  • Sonderzeiten an Feiertagen.
  • Adresse, Haltestelle des öffentlichen Verkehrs und Weg zu Fuss.
  • Parkplätze: wo sie liegen und ob sie gebührenpflichtig sind.
  • Zugang für Rollstuhl und Kinderwagen, falls zutreffend, sonst weglassen statt beschönigen.
  • Terrasse, Hunde, Kinderstühle und Zahlungsmittel.

Die Öffnungszeiten müssen überall gleich lauten: auf der Website, im Google-Unternehmensprofil und auf dem Aushang. Widersprechen sich die Angaben, stehen Gäste vor verschlossener Tür. Anleitungen zu Sonderzeiten finden Sie in der Google-Hilfe. Eine Karte lässt sich als einfacher Link zeigen oder eingebettet. Die Einbettung lädt Daten vom Anbieter und wird sinnvollerweise erst nach einem Klick geladen.

Bilder, Anlässe und Gruppen

Gäste vergleichen Fotos mit dem, was später auf dem Tisch steht. Zeigen Sie deshalb echte Gerichte, so angerichtet wie im Service und bei Tageslicht fotografiert. Wenige gute Bilder tragen eine Seite besser als eine Galerie mit vierzig mittelmässigen. Beschreiben Sie jedes Bild kurz im Alt-Text und komprimieren Sie die Dateien, damit die Seite am Handy schnell lädt. Dazu gehört ein Bild der Gaststube, ohne erkennbare Gäste, ausser sie sind einverstanden. Mehr dazu im Beitrag über Fotos für die Firmenwebsite. Bilder aus dem Internet haben Urheber, deren Rechte man nicht einfach übernimmt.

Für Gruppen, Firmenessen und Familienfeiern lohnt sich eine eigene Seite. Sie nennt, wie viele Personen in welchen Raum passen, welche Menüs möglich sind und wie die Anfrage abläuft: Anfrage mit Datum und Personenzahl, Rückruf, Vorschlag, Bestätigung. Ein Anlassformular mit genau diesen Feldern erspart beiden Seiten die erste Runde Nachfragen.

Wer die Karte oft wechselt, plant die Pflege gleich mit: Wer ändert den Tagesteller, wie oft, und wie schnell ist er online? Dazu mehr im Beitrag zur Website-Pflege.

Der nächste Schritt

Edelweiss vermittelt Ihr Vorhaben an eine Agentur, die dazu passt. Für Sie ist das kostenlos, bezahlt werden wir von den Agenturen. Sie können Ihr Vorhaben in sechs Fragen beschreiben. Wenn Sie zuerst sehen möchten, wo Ihre jetzige Seite steht, machen Sie den kostenlosen Website-Check. Weitere Beiträge finden Sie in der Ratgeber-Übersicht.

Häufige Fragen

Muss die Speisekarte auf die Website?

Sie ist neben den Öffnungszeiten das Erste, wonach Gäste suchen, deshalb gehört sie dorthin. Wechselt sie täglich, genügt eine feste Rubrik für das Tagesangebot, die sich schnell ändern lässt.

Brauche ich ein Reservationssystem?

Nicht unbedingt. Für ein kleineres Haus reichen eine antippbare Telefonnummer und ein einfaches Anfrageformular. Ein Buchungstool lohnt sich eher bei vielen Reservationen und mehreren Räumen.

Darf ich Fotos von Gerichten aus dem Internet verwenden?

Nur mit passender Lizenz oder mit der Erlaubnis des Urhebers. Am sichersten sind eigene Aufnahmen Ihrer Gerichte, die zudem zeigen, was Gäste tatsächlich bekommen. Wie die Rechtslage in Ihrem Fall aussieht, klären Sie bei Bedarf mit einer Fachperson.

Wie halte ich die Website aktuell, ohne täglich daran zu sitzen?

Trennen Sie, was selten ändert, wie Geschichte, Anfahrt und Anlässe, von dem, was oft ändert, wie Tagesmenü und Ferien. Für Letzteres richten Sie einen einfachen Block ein oder legen einen festen Pflege-Rhythmus fest.