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Webdesign für Betriebe in Graubünden

In Graubünden entscheidet die Saison über alles, und die Gäste suchen auf dem Handy, oft aus dem Ausland. Was das für Ihre Website heisst.

Regionen · 4 Min. Lesezeit · Stand 17.10.2026

Ein Kanton aus Tälern, nicht aus einer Fläche

Graubünden ist flächenmässig der grösste Kanton und wirtschaftlich eine Reihe von Tälern, die wenig miteinander zu tun haben. Chur ist Zentrum, Verwaltungssitz und Einkaufsort mit Kundschaft aus dem ganzen Kanton und aus dem St. Galler Rheintal. Davos und das Prättigau, das Engadin, die Surselva, das Misox und das Albulatal leben in unterschiedlichem Mass vom Tourismus, vom Bau und vom Gewerbe, das beide bedient.

Für die Website heisst das zuerst: Wer ist Ihre Kundschaft, Gäste oder Einheimische. Die beiden brauchen fast gegensätzliche Seiten.

Gäste suchen anders als Einheimische

Gäste kennen Ihren Namen nicht. Sie suchen auf dem Handy, oft unterwegs, oft auf Englisch, und entscheiden in Sekunden. Hier zählen: aktuelle Öffnungszeiten, Anfahrt, Bilder, Preise wo sinnvoll, und eine Reservation oder Anfrage ohne Anmeldung. Was dazugehört, steht im Beitrag Mobile Website.

Einheimische kennen Sie oder jemanden, der Sie kennt. Hier zählen Erreichbarkeit, Einzugsgebiet und der Eindruck, dass der Betrieb läuft.

Viele Betriebe bedienen beide. Dann bauen wir die Seite so, dass beide ihren Weg finden, statt einen Mittelweg zu suchen, den keiner mag.

Englisch ja, Italienisch und Romanisch mit Mass

Graubünden ist dreisprachig, aber das heisst nicht, dass jede Website dreisprachig sein muss. Entscheidend ist Ihre Kundschaft:

  • Englisch lohnt sich für fast jeden Betrieb mit Gästen, mindestens für die tragenden Seiten: Angebot, Öffnungszeiten, Anfahrt, Anfrage.
  • Italienisch lohnt sich im Misox und Puschlav sowie für Betriebe mit Gästen aus Italien.
  • Romanisch ist für die Verankerung wichtig, bringt aber selten Anfragen. Ein Gruss oder der Betriebsname auf Romanisch wirkt echt; eine komplette Fassung, die niemand pflegt, wirkt gegen Sie.

Jede zusätzliche Sprache verdoppelt die Pflege. Wir sagen Ihnen vorher, was das kostet, statt Sie damit später zu überraschen.

Saison bestimmt den Pflegerhythmus

Zwischen zwei Saisons liegt die Zeit, in der Websites gemacht werden sollten: Texte überarbeiten, Bilder nachführen, Technik aufräumen. In der Saison zählt nur, dass die Angaben stimmen und Anfragen ankommen.

Wir klären darum vor dem Bau, welche Inhalte Sie selbst ändern: Öffnungszeiten, Betriebsferien, kurzfristige Hinweise wie eine gesperrte Zufahrt. Wenn das drei Klicks braucht, machen Sie es. Wenn es eine Anleitung braucht, rufen Sie an, und nach dem dritten Mal lassen Sie es bleiben. Genau so entstehen veraltete Seiten.

Erreichbarkeit ist hier ein Inhalt, kein Nebensatz

In einem Kanton mit langen Anfahrten, Pässen und Wintersperren ist «wie komme ich zu Ihnen» eine echte Frage. Eine Seite, die Anfahrt, Parkmöglichkeit, Postautoverbindung und Wintersituation in vier Zeilen beantwortet, spart Ihnen Anrufe und gewinnt Gäste, die sonst weitersuchen.

Dasselbe gilt für das Einzugsgebiet im Gewerbe: Nennen Sie die Talschaften und Orte, in denen Sie wirklich arbeiten, und schreiben Sie dazu, wie weit Sie sonst fahren.

Zweitwohnungen, Vermietung und was dabei auf die Seite gehört

Wer Ferienwohnungen vermietet oder Betriebe betreut, die das tun, hat eine zweite Zielgruppe: Eigentümerinnen und Eigentümer, oft aus dem Unterland. Die lesen eine andere Seite als Gäste. Für sie zählen Abrechnung, Betreuung vor Ort, Erreichbarkeit im Winter und die Frage, wer den Schlüssel hat.

Das gehört in einen eigenen Bereich, nicht in einen Absatz auf der Gästeseite. Zwei Zielgruppen, zwei Wege, eine Seite.

Was eine Bündner Website ehrlich zeigen darf

Berge, Schnee und Panorama hat jede Seite im Kanton. Was Sie unterscheidet, ist der Betrieb: die Werkstatt, die Küche, das Team, die Baustelle von gestern. Bilder aus einer Datenbank fallen hier besonders auf, weil die Kundschaft die Gegend kennt.

Worauf es ankommt, steht im Beitrag Fotos für die Firmenwebsite. Dazu gehört auch die Rechtefrage: Wer Fotos von Gästen oder Mitarbeitenden zeigt, braucht deren Einverständnis, und das ist kein Formalismus.

Angebot für Ihre Website

Edelweiss Webdesign baut Websites für Betriebe in Graubünden. Wir sitzen in Küssnacht am Rigi und arbeiten für Betriebe in der ganzen Deutschschweiz. Die Texte entstehen aus Ihrem Fragebogen, nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein verbindliches Angebot. Den ersten Entwurf bekommen Sie an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden sind dabei. Sie können ein Angebot anfragen.

Weitere Beiträge finden Sie in der Ratgeber-Übersicht.

Häufige Fragen

Wir haben Gäste aus Deutschland, Italien und England. Wie viele Sprachen brauchen wir?

Meist Deutsch und Englisch für alles, dazu Italienisch für die tragenden Seiten, wenn italienische Gäste ein wesentlicher Teil sind. Entscheiden Sie es an Ihren Buchungen der letzten zwei Jahre, nicht am Gefühl.

Lohnt sich ein Buchungssystem?

Wenn Buchungen heute per Telefon und Mail laufen und Sie währenddessen arbeiten, meist ja. Lassen Sie sich vorher zeigen, was es im Betrieb bedeutet, bevor Sie sich für ein System entscheiden.

Kommen Sie für Fototermine nach Graubünden?

Ja. Was an Besuchen im Angebot enthalten ist und was zusätzliche kosten, steht im Angebot. Bei weiten Anfahrten planen wir den Termin so, dass in einem Tag alles entsteht, was die Seite braucht.

Unsere Gäste kommen über Buchungsportale. Brauchen wir überhaupt eine Website?

Ja, und zwar gerade dann. Auf dem Portal stehen Sie neben vielen anderen und zahlen Kommission. Die eigene Seite ist der Ort, an dem Gäste direkt buchen und wiederkommen, und sie ist der Beleg, wenn jemand Ihren Namen im Portal gelesen hat und nachschaut, wer dahintersteht.