Websites für Anwaltskanzleien
Kurz gesagt: Websites für Anwaltskanzleien erstellen lassen: Edelweiss Webdesign baut sie für Anwaltskanzleien in der ganzen Deutschschweiz. Texte aus Ihrem Fragebogen, verbindliches Angebot nach einem kurzen Gespräch, erster Entwurf an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden.
Wer eine Anwältin sucht, steckt meist in einer Lage, die er so noch nie hatte: Kündigung, Scheidung, Erbstreit, Unfall. Die Website muss ihm zeigen, ob er hier richtig ist, und ihm die Hemmung vor dem ersten Anruf nehmen.
Rechtsgebiete in der Sprache der Klienten
Fachleute schreiben «Arbeitsrecht», Klienten suchen «fristlose Kündigung was tun» oder «Anwalt Scheidung Zug». Eine Kanzlei-Website wirkt am besten, wenn jedes Rechtsgebiet eine eigene Seite hat, die mit der Lage der Klienten beginnt und dann erklärt, wie Sie helfen. Typische Fragen dieses Gebiets, die ersten Schritte und was man mitbringen soll, machen die Seite nützlich, ohne Rechtsberatung im Internet zu geben.
Für Privatklienten und Unternehmen braucht es oft zwei Zugänge. Ein KMU mit einer Vertragsfrage sucht anders als eine Person nach einem Unfall.
Berufsregeln beachten
Anwältinnen und Anwälte dürfen werben, aber sachlich und dem Informationsbedürfnis entsprechend. Für die Website heisst das:
- Keine Erfolgsversprechen und keine Quoten gewonnener Fälle.
- Keine Superlative wie «die beste Kanzlei».
- Fachanwaltstitel und Tätigkeitsschwerpunkte nur so, wie sie bestehen.
- Klientennamen und Mandate nur mit ausdrücklicher Zustimmung, im Zweifel gar nicht.
Wir schreiben informierend. Für Grenzfälle ist der kantonale Anwaltsverband die richtige Stelle.
Personen mit Profil
Mandate werden an Personen vergeben. Für jede Anwältin und jeden Anwalt ein Profil mit Foto, Ausbildung, Anwaltspatent, Fachanwaltstitel, Schwerpunkten, Sprachen und Publikationen. Ein Satz zur Arbeitsweise hilft mehr als eine lange Liste von Mitgliedschaften.
Diese Profile sind auch für Suchmaschinen und KI-Assistenten wichtig: Wer nach einer Person sucht, soll auf Ihrer Seite landen und dort die richtigen Angaben finden.
Der Erstkontakt
Die grösste Hürde ist die Frage: Was kostet mich das erste Gespräch? Schreiben Sie, wie der Erstkontakt abläuft, ob ein erstes Gespräch kostet und wie abgerechnet wird, zumindest das Prinzip (Stundenansatz, Pauschale, Kostenvorschuss). Wer das weiss, ruft eher an.
Das Kontaktformular fragt nur das Nötige: Name, Erreichbarkeit, Rechtsgebiet, kurze Beschreibung, Frist falls vorhanden. Ein Hinweis, dass über das Formular noch kein Mandat entsteht und keine Fristen gewahrt werden, gehört dazu. Wie man Formulare baut, die ausgefüllt werden, steht im Beitrag Kontaktformular optimieren.
Vertraulichkeit sichtbar machen
Klienten wollen wissen, dass ihre Angaben sicher sind. Verschlüsselte Übertragung, Schweizer Hosting und eine klare Datenschutzerklärung sind hier keine Formalität, sondern ein Grund für die Wahl. Hintergrund im Beitrag Hosting in der Schweiz.
Fachbeiträge, wenn Sie sie wirklich schreiben
Kurze Beiträge zu Fragen, die Klienten oft stellen, werden gesucht und von KI-Assistenten zitiert, etwa «Wie lange ist die Kündigungsfrist in der Probezeit?». Sie wirken aber nur, wenn sie stimmen, aktuell sind und von Ihnen kommen. Lieber vier gute Beiträge als vierzig austauschbare.
Notariat, Mediation und weitere Dienste
Wenn Ihre Kanzlei auch Notariat, Mediation, Inkasso oder Treuhand anbietet, gehört jedes davon auf eine eigene Seite. Gerade Mediation und Notariat werden mit Ort gesucht und bringen Klienten, die später auch anwaltlich beraten werden.
Fristen und erste Schritte
Wer zu Ihnen kommt, hat oft eine Frist im Nacken: Einsprache, Kündigung, Betreibung. Eine kurze Seite «Was tun bei…» je Rechtsgebiet, mit den ersten Schritten und dem Hinweis, Fristen ernst zu nehmen, ist nützlich und bringt Anfragen zum richtigen Zeitpunkt. Sie ersetzt keine Beratung und sagt das auch.
Was die Seite abdeckt
Startseite mit Rechtsgebieten und Erstkontakt, eine Seite je Rechtsgebiet, Personen, Kanzlei und Lage, Kosten und Ablauf, Kontakt, Rechtstexte.
So läuft es ab
- Fragebogen mit Leistungen, Einzugsgebiet, Bildern und dem, was Sie selbst pflegen wollen.
- Kurzes Gespräch für die Lücken.
- Verbindliches Angebot nach Umfang, Mehrwertsteuer ausgewiesen.
- Erster Entwurf an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden.
Angebot für Ihre Website
Edelweiss Webdesign baut Websites für Anwaltskanzleien in der Deutschschweiz. Die Texte entstehen aus Ihrem Fragebogen, nach einem kurzen Gespräch erhalten Sie ein verbindliches Angebot. Den ersten Entwurf bekommen Sie an Werktagen 48 Stunden nach der Anzahlung, zwei Korrekturrunden sind dabei. Sie können ein Angebot anfragen.
Weitere Beiträge finden Sie in der Ratgeber-Übersicht.
Häufige Fragen
Dürfen wir Referenzen nennen?
Nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Klienten und ohne Angaben, die Rückschlüsse erlauben. Meist sind anonymisierte Fallbeispiele ohne Ergebnisversprechen der bessere Weg.
Sollen wir Stundenansätze veröffentlichen?
Das Prinzip der Abrechnung ja, konkrete Ansätze nach Ihrem Ermessen. Transparenz senkt die Hemmschwelle für den ersten Anruf.
Brauchen wir die Seite auf Englisch oder Französisch?
Wenn Sie Mandate in diesen Sprachen führen, ja. Eine zweite Sprache bringt Klienten, die sonst nur Grosskanzleien finden.
Wie aktuell müssen Fachbeiträge sein?
Bei Gesetzesänderungen sofort angepasst. Ein veralteter Beitrag schadet dem Ruf mehr als keiner.
Können Klienten Dokumente hochladen?
Über ein normales Formular nicht. Für vertrauliche Unterlagen gehört ein sicherer Kanal dazu, den Sie im Erstkontakt nennen.
Lohnt sich ein Google-Profil für eine Kanzlei?
Ja. Viele suchen «Anwalt» mit Gemeinde und Rechtsgebiet. Auf Bewertungen antworten Sie, ohne das Mandat zu bestätigen.
Wie gehen wir mit Anfragen ausserhalb unserer Gebiete um?
Mit einem Satz auf der Seite, welche Gebiete Sie nicht übernehmen, und wenn möglich mit einem Hinweis auf eine Anlaufstelle wie den Anwaltsverband.
Muss jede Anwältin ein eigenes Profil haben?
Ja, wenn sie Mandate führt. Klienten suchen nach Namen, und die Profilseite ist dann das erste Ergebnis.