Die Website für Ihr Fitnessstudio oder Ihr Personal Training, die Interessierte ins Probetraining führt
Die Website eines Fitnessstudios hat eine Aufgabe, nämlich Interessierte zum Probetraining zu bringen. Dafür braucht sie einen aktuellen Kursplan und Abos, die man auf Anhieb versteht.
Ein Ziel für die ganze Seite
Wer ein Studio sucht, zögert oft noch: Passe ich da hin? Wie läuft das ab? Das Probetraining ist der kleinste Schritt, um diese Hürde zu nehmen. Darum steht ein Knopf «Probetraining anfragen» in der Kopfzeile und am Ende jeder Seite.
Das Formular ist kurz: Name, Telefon oder Mail, Wunschtag und, wenn Sie möchten, das Trainingsziel. Nach dem Absenden sieht die Besucherin, wie der erste Besuch abläuft. Das nimmt die Unsicherheit:
- Ankunft und Empfang am vereinbarten Tag.
- Kurzer Rundgang durch Studio und Garderobe.
- Training oder Kursbesuch mit einer Trainerin oder einem Trainer.
- Gespräch über Ziele und mögliche Abos.
Schreiben Sie dazu, was mitzubringen ist, etwa Hallenschuhe, Handtuch und Trinkflasche, wie lange der Besuch dauert und ob eine Begleitung willkommen ist.
Für Personal Trainer gilt dasselbe in kleinerem Rahmen. Statt eines Probetrainings bieten Sie ein Kennenlerngespräch an, dazu nennen Sie die Trainingsorte (im Studio, draussen oder bei den Kunden zu Hause) und das Einzugsgebiet.
Der Kursplan: aktuell und am Handy lesbar
Mitglieder und Interessierte brauchen den Kursplan laufend, er verdient deshalb die meiste Sorgfalt. Diese Regeln helfen:
- Der Plan steht als Text auf der Seite, nicht als Bild oder PDF, geordnet nach Wochentag und am Handy ohne Zoomen lesbar.
- Pro Kurs: Name, Zeit, Dauer, Trainer, Raum, Niveau und ein Satz dazu, für wen er gedacht ist und was man mitbringt.
- Bei einem grösseren Plan helfen Filter nach Tag, Kursart oder Niveau.
- Ausfälle, Ferienplan und Feiertage sind sofort sichtbar.
- Der Plan liegt offen auf der Seite und nicht hinter Aufklappmenüs, die erst per Klick aufgehen.
- Auf der Startseite zeigt ein Block «Heute im Kursplan» die nächsten Kurse.
Am meisten Arbeit macht die Pflege. Führen Sie den Plan bereits in einer Verwaltungssoftware, kann die Website ihn übernehmen. Das ist ein Kostentreiber im Aufbau und spart später Handarbeit. Sonst legen Sie fest, wer den Plan wann ändert, mehr dazu im Beitrag zur Website-Pflege. Da die meisten den Plan unterwegs ansehen, lohnt ein Blick auf den Beitrag zur mobilen Website.
Abos erklären, ohne zu verwirren
In diesem Beitrag steht bewusst kein Betrag. Ihre Beträge legen Sie fest, und sie müssen auf Ihrer Website immer stimmen. Was die Seite für jedes Abo klar sagen sollte:
- Laufzeit und Kündigungsfrist.
- Ob und wie man pausieren kann.
- Was enthalten ist, etwa Kurse, Sauna oder Zutritt zu bestimmten Zeiten.
- Einmalige Kosten wie Eintritt oder Schlüsselkarte, falls es sie gibt.
- Ob Gäste mitkommen dürfen und ob das Abo übertragbar ist.
- Ob und wie ein Probetraining angerechnet wird.
Zeigen Sie die Abos nebeneinander und beschreiben Sie bei allen dieselben Punkte in derselben Reihenfolge, damit man sie vergleichen kann. Versteckte Bedingungen im Kleingedruckten sorgen für Ärger und können später in Bewertungen landen.
Ein Abo direkt online abschliessen zu können, ist eine zusätzliche Funktion mit eigenem Aufwand für Zahlung, Vertrag und Datenschutz und beeinflusst die Offerte. Für den Anfang genügt häufig eine Anfrage. Für Verträge mit fester Laufzeit gelten rechtliche Regeln, die hier nicht vertieft werden. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
Trainer, Räume und Stimmung zeigen
Zeigen Sie das Team mit Foto, Vorname, Fachgebiet und, falls zutreffend, der Ausbildung. Zeigen Sie die Räume: Trainingsfläche, Kursraum, Garderobe, Duschen. Sauberkeit lässt sich fotografieren. Aufnahmen entstehen ohne erkennbare Mitglieder oder mit deren Einwilligung.
Wer sich angesprochen fühlen soll, muss sich im Bild wiederfinden. Möchten Sie Einsteigerinnen und Einsteiger gewinnen, zeigen Sie neben durchtrainierten Körpern auch Menschen in normaler Trainingskleidung bei einfachen Übungen. Beschreiben Sie ausserdem Hausordnung und Zutrittszeiten. Gibt es bediente Zeiten und Zeiten mit eigenem Zugang, steht das auf der Seite.
Gesundheitsfragen und Versprechen
Zwei Stellen verlangen Vorsicht.
Erstens die Daten. Angaben zur Gesundheit gelten im Datenschutzrecht als besonders schützenswert. Fragen Sie sie deshalb erst im Studio oder in einem eigenen, geschützten Schritt ab und lassen Sie sie im ersten Anfrageformular weg. Die Datenschutzerklärung nennt, welche Daten das Formular erhebt. Allgemeine Informationen bietet der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte.
Zweitens die Aussagen. Versprechen Sie keine Heilung und keine Ergebnisse. Sätze wie «beseitigt Rückenschmerzen» oder «sicher schlank bis zum Sommer» gehören nicht auf die Seite. Glaubwürdig ist, was Sie tun: welche Kurse, welche Betreuung, welche Ausbildung. Vorher-nachher-Bilder nur mit Einwilligung und mit dem Hinweis, dass Ergebnisse individuell sind. Bietet ein Studio zusätzlich therapeutische Angebote an, gelten für diese Teile die strengeren Werberegeln der Gesundheitsberufe. Dieser Beitrag ist keine Rechtsberatung.
Der nächste Schritt
Edelweiss vermittelt Ihr Vorhaben an eine Agentur, die dazu passt. Für Sie ist das kostenlos, bezahlt werden wir von den Agenturen. Sie können Ihr Vorhaben in sechs Fragen beschreiben. Wenn Sie wissen möchten, wie Ihre jetzige Seite abschneidet, nutzen Sie den kostenlosen Website-Check.
Häufige Fragen
Soll das Probetraining kostenlos sein?
Das entscheiden Sie. Wichtig ist, dass die Seite klar sagt, was gilt, bevor jemand das Formular ausfüllt.
Brauche ich eine App oder ein Mitgliederportal?
Für den Start nicht. Die Website ist die erste Anlaufstelle für Interessierte mit Kursplan, Abos und Probetraining. Ein Portal für Mitglieder ist ein eigenes System, das den Umfang und die Offerte verändert.
Reicht Instagram statt einer Website?
Instagram ergänzt die Website, ersetzt sie aber nicht. Kursplan, Abos und das Formular fürs Probetraining gehören auf eine eigene Seite, die Sie selbst gestalten und aktuell halten.
Wie zeige ich Erfolge ohne Versprechen?
Erzählen Sie, was Mitglieder bei Ihnen tun und erreichen, mit deren Einwilligung und dem Hinweis, dass Ergebnisse individuell sind. Aussagen über Heilung oder zugesagte Resultate lassen Sie weg.